Franziska Heine, die Initiatorin der E-Petition gegen Internetsperre, in der Social Bar Berlin über ihre Freundin Zensursula und den Erfolg von Netzpolitik aus der “bürgerlichen Mitte”

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So, hier nun, mit einiger Verspätung, der Podcast zur letzten Social Bar in Berlin vom 2. Juni 2009: Social Bar vom 2. Juni 2009

Die Aufnahme vermittelt leicht rauschend (der Overhead-Projektor war reichlich laut), wie ein solches Treffen von Weltverbesserern mit Technik-Tick abläuft. Die drei Vorträge von Holger Nauheimer, Holger Kruse und Franziska Heine sind schöne Beispiele für die Mannigfaltigkeit der Projekte, die im Rahmen der Social Bar vorgestellt werden. Vor allem der Vortrag von Holger Kruse über sein Kreuzberger Straßenfußball-Projekt „Klickkicker“ machte mir als Xberg36er große Freude. flutlichtturnier09_news_3 Das Handzeichen, dass am Ende des Beitrag beschrieben wird und von Kreuzberger Jugendlichen, im Stil von Rappern, als Symbol für ihren Heimat-Kiez Kreuzberg 36 verwendet wird, soll mir als Vorbild für ein neues Blog-Logo dienen.

Ein Highlight an politischer Aktualität und hoch motivierend für jeden Netzaktivisten war natürlich der dritte und letzte Beitrag in dem Franziska Heine, die Initiatorin der E-Petition gegen Internetsperren, ihre Erfahrungen mit ihrer schwierigen Freundin „Zensursula“ beschreibt. Wie schön zu wissen, dass sie mit den „üblichen Verdächtigen vom CCC“ gar nichts zu tun hat und “eigentlich eher bürgerlicher Herkunft ist.”: Franziska Heine in der Social Bar Berlin am 2. Juni 2009. Das macht einem doch Mut. Endlich werfen nicht mehr nur Nerds in schwarzen Kapuzen-Pullis mit Festplatten auf arglose Politiker. Jetzt ist die gesamte Generation C64 auf der Straße und schlägt charmant zurück. Mal schauen was daraus wird…

Ich hoffe, ihr habt eben soviel Freude an den Beiträgen, wie ich sie hatte und vielleicht sehen wir uns ja bei der nächsten Social Bar in Berlin.

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