Lessiger Auftritt für ein neues Copyright

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Gestern war der US-Professor Lawrence Lessig Gast der Heinrich-Böll-Stiftung. In den Sophiensälen brachte er das nicht nur nerdige Publikum auf den neusten Spiel-Stand in Sachen Copyright-War. Lessig, Guru der Creative Commons-Bewegung, ist der festen Auffassung, dass die weltweite “virtuelle Gemeinde” den Kampf gegen die Kommerzialisierung von Kreativität und Bildung gewinnen wird. Um seine optimistische Haltung zu untermauern erklärte er in seinem Vortrag und der anschließenden Podiumsdiskussion unterhaltsam den Zusammenhang von Jeffersons Elch, der Notwendigkeit für einen universellen Zugang zu Wissen und dem Klimawandel.

Ich habe den Vortrag und die von Matthias Spielkamp geleitete Podiumsdiskussion mitgeschnitten – und hier ist er: der Guru der Creative Commons Bewegung, Lawrence Lessig in den Sophiensälen 15.05.09

Bevor ihr anfangt ihn anzuhören; die Tonqualität ist für eine Aufnahme aus dem Publikumsraum heraus ganz gut. Den Hall, aufgeregtes Geflüster und andere kleine Störgeräusche bitte ich zu entschuldigen.

Das ganze ist auf Englisch und dauert ca. zwei Stunden – Die Powerpoint-Präsentation in der ersten halbe Stunde lässt sich im Audioformat mangels Visualisierung nicht ganz so gut nachvollziehen. Die Seite, die Lawrence für seine das Copyright verletzenden Remixes anführt und auf der auch die von ihm verwandten Videos liegen heißt: http://youshouldhaveseenthis.com/, und verdammt, es lohnt sich einen Blick darauf zu werfen. Als Beweis, dass Lessig recht hat, wenn er die Seite lobt: Human BeatBox

Ach ja, selbstverständlich habe ich Lessigs persönliches Einverständnis seinen Vortrag zu veröffentlichen.

Viel Spaß, euch Future-Nerds!

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